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Heilpädagogisch – psychiatrische Kleingruppe

~ Nische ~

Die Nische in Bruckfelden bietet eine spezielle Gruppensituation für Jugendliche mit einer geistig – seelischen Mehrfachbehinderung und einer psychiatrischen Symptomatik.

 

Dies beinhaltet u.a. Entwicklungsstörungen wie z.B. im Autismusspektrum, Schwierigkeiten im Bereich des Lern- und Sozialverhaltens oder jugendpsychiatrische Syndrome.
Häufig sind die Jugendlichen durch traumatische Erfahrungen in der Kindheit, emotionale Frühschädigungen und/oder häufigen Einrichtungswechsel geprägt.
Wegen ihres herausfordernden Verhaltens gelten sie in regulären Institutionen als „nicht - beschulbar“ oder „gruppen – unfähig“.

Die  individuelle Gruppensituation bietet einen geschützten Rahmen durch eine reizarme Wohnsituation und eine Kleingruppengestaltung (ca. 4 Personen) bis hin zur Einzelbetreuungssituation.

Den Jugendlichen wird eine heilpädagogisch – psychiatrische Assistenz im Wohn-, Unterrichts- und Freizeitbereich unter psychiatrisch – fachärztlicher  Begleitung ermöglicht.

Eine rhythmische Tages- und Wochengestaltung und so genannte Bezugsbetreuer vermitteln ihnen Sicherheit in der Alltagsbewältigung sowie Verlässlichkeit und Vertrauen auf der Beziehungsebene. Schulische Inhalte innerhalb der Nische sind u.A. Angebote wie Drama und Rollenspiel, Bewegung und Sport, lebenspraktische Förderung, Naturpflege, handwerkliche Tätigkeiten und altersgemäße Unterrichtsinhalte in kurzen Einheiten mit regelmäßigen Pausenzeiten.

Eine intensive Elternarbeit mit regelmäßigem Kontakt bietet Raum für gegenseitigen Informationsaustausch. Wünsche, Anregungen und konstruktive Kritik dienen einer gemeinsamen Ausrichtung der Förderziele.

Ein geschützter Rahmen

Unser Ziel

Ziel ist, die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen dahin gehend zu fördern, dass größtmögliche Selbständigkeit sowie eine weitestgehend eigenverantwortliche Lebensführung erreicht werden.

 

Außerdem soll die Sozialkompetenz der Jugendlichen so gestärkt werden, dass sie in Gruppensituationen zurecht kommen und positiv mit ihrer Umwelt in Beziehung treten können. Dadurch soll langfristig gesehen eine Reintegration in reguläre Einrichtungs- und Schulstrukturen und/oder ihre Familien ermöglicht werden.